Unser Zitat des Monats
Zitat Januar/Februar 2012
Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation.
Lee Iacocca (*1924), amerik. Topmanager, 1979-92 Vorstandsvors. Chrysler Corp..
Er ist Sohn italienischer Einwanderer und ein wichtiger Manager in der Automobilindustrie, der für verschiedene amerikanische Unternehmen arbeitete.
Nach seinem Ingenieursstudium begann Iaccoca ab August 1946 als Praktikant für Ford zu arbeiten. Nach dem er einige Jahre für Ford gearbeitet hatte, wurde er schließlich 1964 Generaldirektor der Ford Division, einem Unternehmensteil der Ford Motor Company. Iaccoca war maßgeblich an der Entwicklung des 'Mustang' beteiligt, der ab 9. März 1964 vom Fließband rollte.
Bereits 1965 wurde er Vizepräsident der Ford PKW- und LKW-Produktion.
Von 1970-1978 war Iacocca schließlich Präsident der Ford Motor Company in Detroit.
Henry Ford II entließ ihn aufgrund persönlicher Differenzen am 13. Juli 1978, worauf Iaccoca zur Chrysler Corporation wechselte, die damals große wirtschaftliche Schwierigkeiten hatte. Ab 2. November 1978 begann er mit deren Sanierung.
1980 entwickelte er das Baukastensystem K-Car (Kompakt-Auto), welches unter anderem von Dodge im 'Aries' und von Plymouth im 'Reliant' genutzt wurde.
Ein Baukastensystem dieser Art hatte er anscheinend bereits Ford vorgeschlagen, dort war es jedoch abgelehnt worden. 1993 schließlich erzwang der Chrysler-Aufsichtsrat den Generationenwechsel und schickte Iacocca in den Ruhestand.
Heute widmet sich Iacocca vornehmlich seiner Stiftung für Diabetiker, diverser Unternehmen und verdient sich noch etwas durch Werbung hinzu.
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Zitat November/Dezember 2011
Das einzige, was man ohne Geld machen kann, sind Schulden.
Heinz Schenk (* 11. Dezember 1924 in Mainz) ist ein deutscher Showmaster und Schauspieler.
Heinz Schenk trat bereits als Junge mit einer Büttenrede im Mainzer Frauenchor-Karneval auf. Den für Auftritte erforderlichen Ausweis der Reichstheaterkammer bekam Schenk mit Hilfe seines Pfarrers, welcher die Abstammung der Mutter, einer laut nationalsozialistischer Terminologie „Halbjüdin“, manipulierte.
Sein erstes Engagement nach dem Krieg erhielt Heinz Schenk in Worms bei einem Kabarett namens Elefant für eine Gage von fünf Reichsmark und einem Stammessen pro Abend sowie einer Fahrkarte dritter Klasse. Dort parodierte er Heinz Rühmann, Theo Lingen, Hans Moser und Hans Albers.
1951 fing er beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator an. Seine ersten Fernsehauftritte hatte er beim Privatsender Telesaar im Saarland, dort musste er als Conférencier die Namen der Werbeprodukte möglichst häufig nennen.
Bekannt wurde Heinz Schenk zunächst mit der Hörfunksendung Frankfurter Wecker und später vor allem mit der Fernsehunterhaltungssendung Zum Blauen Bock, die er 1966 von Otto Höpfner übernahm und 21 Jahre lang und 134 Mal moderierte. Als Wirtin und auch Produzentin der Sendung fungierte Lia Wöhr. Schenk hat alle Lieder, die er im Blauen Bock sang, selbst getextet und weitestgehend auch mitkomponiert.
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Zitat September/Oktober 2011
Herr, setzte dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür,
dass wir alle in den Himmel kommen.
Aber nicht sofort!'
Gebet des Pfarrers von St. Lamberti in Münster, 1883
Da über dan damaligen Pfarrer nicht viel an Informationen zu erhalten war, hier ein paar Fakten über Münster:
Die kreisfreie Stadt Münster in Westfalen ist Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks im Bundesland Nordrhein-Westfalen und zugleich Oberzentrum des Münsterlandes. Von 1815 bis 1946 war Münster Hauptstadt der damaligen preußischen Provinz Westfalen. Die Stadt an der Münsterschen Aa liegt zwischen Dortmund und Osnabrück im Zentrum des Münsterlandes.
Seit 1915 hat Münster offiziell den Status einer Großstadt, am 31. Dezember 2010 wurden 279.803 Einwohner gezählt. Mit 45.834 Studenten gehört Münster 2009/2010 zu den größten Universitätsstädten Deutschlands.
Die Stadt gilt als Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort und ist Sitz mehrerer Hochschulen. Wichtige Gerichte und Verwaltungseinrichtungen für das Land Nordrhein-Westfalen sind in Münster ansässig, darunter der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht. Die alte westfälische Provinzialhauptstadt ist Sitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Münster ist Sitz eines katholischen Bischofs. 799 gründete Papst Leo III. bei seinem Treffen mit Kaiser Karl dem Großen das Bistum Münster sowie die Diözesen Osnabrück, Minden und Paderborn. 805 wurde der heilige Ludgerus im Kölner Dom zum ersten Bischof von Münster geweiht. Aktuell bekleidet Felix Genn das Amt des Bischofs von Münster.
Bekannt ist Münster als Fahrradstadt sowie für seine historisch anmutende Altstadt.
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Zitat Juli/August 2011
Auch Schlaf ist eine Form von Kritik, vor allem im Theater.
George Bernard Shaw (* 26. Juli 1856 in Dublin, Irland; † 2. November 1950 in Ayot Saint Lawrence, England), war ein irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist, der 1925 den Nobelpreis für Literatur und 1939 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhielt.
Shaw wuchs in Dublin in problematischen Familienverhältnissen auf. Als er sechzehn Jahre alt war, verließ seine Mutter die Familie und folgte ihrem Gesangslehrer nach London. Er arbeitete zuerst als kaufmännischer Angestellter, zog aber bald nach London, um als Musik- und Theaterkritiker Fuß zu fassen. Um seine Prosa zu entwickeln, schrieb er zwischen 1879 und 1883 fünf Romane, die von verschiedenen Verlagen zurückgewiesen wurden. Schließlich feierte er seine ersten Erfolge als Musikkritiker bei der Zeitung 'Star', für die er meisterhaft ironische Kommentare schrieb.
Noch vor seinem Tod war Shaws Name weit über die britischen Inseln hinaus bekannt. Aufgrund seines Ärgers über die englische Orthografie spendete er einen Teil seines Vermögens für die Schaffung eines neuen englischen phonetischen Alphabets, das im Zuge eines Wettbewerbs von Ronald Kingsley Read entworfen wurde und nach dessen Initiator 'Shaw-Alphabet' (engl.: Shavian alphabet) genannt wird. Zu Lebzeiten gönnte sich Shaw als einzigen Ausdruck seines beträchtlichen Vermögens einen Rolls-Royce.
Shaw ist der einzige Nobelpreisträger, der auch einen Oscar erhielt. Er erhielt den Oscar 1939 für das beste Drehbuch für die Verfilmung von Pygmalion unter dem Titel Pygmalion: Der Roman eines Blumenmädchens.
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Zitat Mai/Juni 2011
Je mehr wir Diktaturen verstehen, je besser können wir Demokratie gestalten.
Roland Jahn (* 14. Juli 1953 in Jena) ist ein deutscher Journalist. Als SED-Gegner und Bürgerrechtler gehörte er in der DDR zur Opposition. 1983 war er einer der Mitbegründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft Jena und wurde noch im gleichen Jahr zwangsausgebürgert. Am 28. Januar 2011 wählte der Bundestag Roland Jahn zum neuen Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU).
Marianne Birthler übergab das Amt am 14. März 2011 ihrem Nachfolger. Am 14. März 2011 erhielt er im Deutschen Historischen Museum seine Ernennungsurkunde. Am 24. April 2011 erklärte Jahn, sich von den Stasi Mitarbeitern in seiner Behörde trennen zu wollen. Er begründete dies mit der Glaubwürdigkeit seiner Behörde bei der Aufarbeitung der Geschichte der Staatssicherheit und dem Respekt gegenüber den Opfern. Er lasse mit einem Gutachten die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Versetzung der 47 Mitarbeiter in andere Bundesbehörden prüfen.
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Zitat März/April 2011
Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.
Khalil Gibran (* 6. Januar 1883 als Gibrān Khalīl Gibrān bin Mikhā'īl bin Sa'ad in Bischarri, Osmanisches Reich, heute Libanon; † 10. April 1931 in New York City) war ein libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter.
Gibran emigrierte 1895 mit seiner Mutter, Schwestern und Halbbruder nach Boston in die USA. Kamileh Gibran, seine Mutter, war die Tochter des Priesters Istiphan Rahmeh. Die falsche Schreibweise Kahlil Gibran geht auf die Anglisierung seines Namens in der Bostoner Grundschule, die er besuchte, zurück. In seinen Jugendjahren war Gibran Protegé des Fotografen und Publizisten F. Holland Day.
Gibran studierte 1897 nach Rückkehr in den Libanon Kunst, Französisch und Arabisch und arabische Literatur. 1899 kehrte er über Paris wieder nach Boston zurück. 1904 hatte er erste Erfolge als Maler. Ab 1908 studierte er in Paris Kunst und europäische Literatur. 1912 zog er nach New York. Der autobiografische Roman Gebrochene Flügel (Broken Wings) erschien im selben Jahr. 1918 erschien Der Narr (The Madman), das erste Buch, das er in englischer Sprache verfasst hatte. Er war Gründungspräsident der literarischen Vereinigung Arrabitah. Er gehörte der christlichen Kirche der Maroniten an. Am 10. April 1931 starb er in New York an Leberkrebs und wurde in seinem Geburtsort im Libanon beigesetzt.
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Zitat Januar/Februar 2011
Das neue Jahr hat so lange eine weiße Weste, bis man sie anzieht.
Hans Fallada (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) war ein deutscher Schriftsteller. Er gehört zu den bekanntesten deutschen Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Werke sind zum überwiegenden Teil der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Rudolf Ditzen wurde in gutbürgerlichen Verhältnissen geboren, litt jedoch unter dem Verhältnis zum autoritären Vater, der Richter beim Reichsgericht in Leipzig war, ihm nicht die nötige Anerkennung zollte und für ihn eine Juristenlaufbahn vorgesehen hatte. 1899 zog die Familie nach Berlin, 1909 nach Leipzig, wo er wie schon in Berlin in der Schule als Außenseiter galt, Mitglied des Wandervogels wurde und sich immer mehr in sich zurückzog.
Anfang der 1930er Jahre begann Ditzens schriftstellerischer Erfolg. Nachdem sein Roman über Kleinstadtpolitik und Landvolkbewegung Bauern, Bonzen und Bomben im Deutschen Reich Beachtung gefunden hatte, zogen die Ditzens auf Anraten des Verlegers Ernst Rowohlt in die Nähe von Berlin, wo sie in Neuenhagen und später in Berkenbrück lebten. Rowohlt hatte Ditzen eine Halbtagsbeschäftigung in seinem Verlag verschafft, damit dieser sich ohne größere materielle Sorgen der Arbeit an Kleiner Mann – was nun? widmen konnte. Dieses Werk, das im Deutschen Reich zum Bestseller wurde, brachte ihm den Durchbruch als Schriftsteller und auch internationale Anerkennung.
Den Künstlernamen Hans Fallada wählte er in Anlehnung an zwei Grimmsche Märchen, den glücklosen Hans im Glück und Die Gänsemagd, in der ein Pferd namens Falada vorkommt, das auch nach seinem Tod noch die Wahrheit sagt, bis die betrogene Prinzessin zu ihrem Recht kommt.
1947 wurde Ditzen aufgrund seines Alkoholismus und Morphinismus in einem zeitweilig als Lazarett genutzten Schulgebäude in Berlin-Niederschönhausen behandelt und starb dort an Herzversagen, und nicht, wie es die Legende will, an einer Überdosis Rauschgift. Im Jahr seines Todes erschien mit Jeder stirbt für sich allein das erste Buch eines deutschen Schriftstellers, dessen Thema der Widerstand gegen Hitler war. Der Trinker wurde posthum herausgegeben.
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Zitat November/Dezember 2010
Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
Johann Wolfgang von Goethe, geadelt 1782 (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.
Goethes literarische Produktion umfasst Gedichte, Dramen, erzählende Werke (in Vers und Prosa), autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Auch sein umfangreicher Briefwechsel ist von großer literarischer Bedeutung. Goethe war ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman 'Die Leiden des jungen Werthers' machte ihn 1774 in ganz Europa berühmt. Später wandte er sich inhaltlich und formal den Idealen der Antike zu und wurde ab den 1790er Jahren, gemeinsam mit Friedrich Schiller und im Austausch mit diesem, zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik. Im Alter galt Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland.
Während die Wertschätzung Goethes nach seinem Tode zunächst abnahm, wurde er im Deutschen Kaiserreich ab 1871 'zum Kronzeugen der nationalen Identität der Deutschen'. Es setzte nun eine Verehrung nicht nur des Werks, sondern auch der Persönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde. Bis heute gilt Goethe als bedeutendster deutscher Dichter, sein Werk wird zu den Höhepunkten der Weltliteratur gezählt.
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Zitat September/Oktober 2010
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.
Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, USA) war ein US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung, dessen Beiträge zur theoretischen Physik maßgeblich das physikalische Weltbild veränderten.
Einsteins Hauptwerk ist die Relativitätstheorie, die das Verständnis von Raum und Zeit revolutionierte. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1916 publizierte Einstein die allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge: Für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts, die er ebenfalls 1905 publiziert hatte, wurde ihm im November 1922 der Nobelpreis für Physik für 1921 verliehen. Seine theoretischen Arbeiten spielten – im Gegensatz zur verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle. [externer Link]
Albert Einstein gilt als Inbegriff des Forschers und Genies. Er nutzte jedoch seinen erheblichen Bekanntheitsgrad auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
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Zitat Juli/August 2010
Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.
Samuel Langhorne Clemens (* 30. November 1835 in Florida, Missouri; † 21. April 1910 in Redding, Connecticut) – besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain – war ein US-amerikanischer Schriftsteller.
Mark Twain ist vor allem als Autor der Bücher über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt. Er war ein Vertreter des amerikanischen Realismus und ist besonders wegen seiner humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen des sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen und aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt.
In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus; seine Protagonisten durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse. Mark Twain wurde geboren, nachdem der Halleysche Komet sichtbar geworden war (seit 16. November 1835), und starb – fast auf den Tag genau wie von ihm erhofft – einen Tag nach dessen Wiederkunft.
Das Leben von Clemens war von Widersprüchen gezeichnet. Der Mann, der den American Way of Life scharfzüngig kritisierte, strebte sein ganzes Leben nach dem großen geschäftlichen Erfolg und nach Anerkennung in höchsten Gesellschaftskreisen. Clemens, der vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg nach Westen floh, erlebte seinen größten wirtschaftlichen Erfolg mit der Biografie des Bürgerkriegshelden Ulysses S. Grant. Obwohl er den größten Teil seines Lebens an der Ostküste der Vereinigten Staaten und in Europa verbrachte, war er doch der Chronist des amerikanischen Westens. Selbst bei seinem Namen zeigte er keine Beständigkeit: privat firmierte er einmal als Samuel Clemens, dann wieder als Mark Twain. Analog dazu weist auch die literarische Figur des Mark Twain von Werk zu Werk erhebliche charakterliche Unterschiede auf.
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Zitat Mai/Juni 2010
Schön hier
Diesen Monat gibt es kein Zitat sondern den Titel einer Sendereihe im WDR Fernsehen (Lokalzeit Ruhr). Schön hier; stimmt! Die Metropole Ruhr ist mit mehr als fünf Millionen Einwohnern nicht nur der drittgrößte Ballungsraum Europas sondern auch Kulturhauptstadt Europs 2010.
Das Ruhrgebiet hat eine Unzahl wunderschöner, romantischer Orte. Es gibt Wasserschlösser, malerische Seen, verträumte Spazierwege entlang der Ruhr. Auf den alten Kohlehalden entstehen Parks, in denen sogar seltene Pflanzen und Tiere ein Zuhause finden. Wer im Ruhrgebiet lebt, kennt viele solcher Orte, aber sicher nicht alle.
Hightech statt Hochöfen, Zechen als neue Orte für Kulturevents, Partymeile statt Malocherkneipe. Der monumentale Strukturwandel von der Montanregion zur kreativen europäischen Metropole des 21. Jahrhunderts ist in vollem Gange. Die 53 Städte des Ruhrgebietes arbeiten zusammen für den Wandel durch Kultur – und fühlen sich bestärkt durch den Titel 'Kulturhauptstadt Europas', der der Metropole Ruhr in diesem Jahr internationale Aufmerksamkeit verspricht.
Das Ruhrgebiet ist die neue Metropole Ruhr. Besuchen Sie uns!
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Zitat März/April 2010
Das Gute - dieser Satz steht fest -
ist stets das Böse, was man lässt.
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter
Deutschlands. Er war auch Zeichner und Maler und gilt wegen seiner satirischen Bildergeschichten in Versen als einer der Pioniere des Comic.
Wilhelm Busch wurde am Sonntag, dem 15. April als erstes von sieben Kindern aus der Ehe zwischen Henriette Kleine und Friedrich Wilhelm Busch geboren.
In den Fliegenden Blättern, einer satirischen Illustrierten, in der Busch seine Zeichner- und Erzählerkarriere begann, finden sich schon 1859 die Rollengedichte
Lieder eines Lumpen, die bereits damals das finstere, misanthropische Menschenbild Buschs resümieren. Nachdem Buschs erste Buchveröffentlichung, der Band 'Bilderpossen' mit vier Bildergeschichten (darunter Krischan mit der Piepe) für ein junges Publikum, 1864 beim Dresdner Verleger Heinrich Richter erschienen war, verlegte Kaspar Braun 1865 Max und Moritz.
1904 wurde schließlich die letzte Veröffentlichung zu Lebzeiten Zu guter Letzt herausgebracht.
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Zitat Januar/Februar 2010
Geistige Fähigkeiten sind auf Dauer schwerer vorzutäuschen als materieller Reichtum.
Eckart von Hirschhausen (* 25. August 1967 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Arzt, Moderator, Kabarettist und Schriftsteller.
Hirschhausen studierte mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes Humanmedizin an der Freien Universität Berlin, der Universität Heidelberg sowie der University of London. Er promovierte 1994 magna cum laude an der Universität Heidelberg zum Thema „Wirksamkeit einer intravenösen Immunglobulintherapie in der hyperdynamen Phase der Endotoxinämie beim Schwein“.
Seit Mitte der 1990er Jahre trat Eckart von Hirschhausen als Stand-up-Comedian, Moderator und Zauberkünstler in Zaubershows, Varietés sowie in fremden und mit eigenen Kabarettprogrammen auf der Bühne und im Fernsehen hervor. Er gastierte unter anderem in Berlin, London und beim „Köln Comedy Festival 1997“. Hirschhausen tritt regelmäßig in den Kabarettsendungen Ottis Schlachthof (Bayerisches Fernsehen) und im Quatsch Comedy Club (ProSieben) auf. Ab Oktober 2007 war er regelmäßig zu Gast bei der ARD-Sendung Schmidt & Pocher. Außerdem ist er Referent bei Wirtschaftsseminaren zum Thema Kommunikations- und Motivationstraining.
Ende 2008 gründete er die Stiftung „Humor hilft heilen - für mehr gesundes Lachen im Krankenhaus“. Seit September 2009 moderiert er gemeinsam mit Bettina Tietjen die Nachfolge-Talkshow von Die Tietjen und Dibaba im NDR-Fernsehen.
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Zitat November/Dezember 2009
Der Kummer, der nicht spricht, nagt am Herzen, bis es bricht.
William Shakespeare (getauft am 26. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April [jul.] / 3. Mai 1616 [greg.] ebenda) war ein englischer Dichter und gehört zu den bedeutendsten Dramatikern der Weltliteratur.
Shakespeares genaues Geburtsdatum ist nicht überliefert. Er wurde laut Kirchenregister der Holy Trinity Church in Stratford-upon-Avon, Warwickshire, am 26. April 1564 getauft.
Shakespeare arbeitete als Schauspieler in kleineren Rollen und schrieb Schauspiele für seine Theatertruppe in London, an der er Teilhaber war. Seine Stücke waren offensichtlich sehr erfolgreich, wie die Tagebuchaufzeichnungen des Theaterunternehmers Philip Henslowe belegen.
Shakespeare war allerdings nur einer von etlichen elisabethanischen Stückeschreibern; sein größter Konkurrent war zunächst Christopher Marlowe, später Ben Jonson. Es war durchaus üblich, ältere Stücke umzuschreiben und wieder neu aufzuführen; Shakespeares Hamlet ist vermutlich eine Adaption eines älteren Stückes, des so genannten Ur-Hamlet. Oder man verarbeitete Sagen und Märchen zu Dramen, wie etwa König Lear. Stücke entstanden auch nach gedruckten Quellen, etwa italienischen Novellensammlungen oder Chroniken. Eine ebenfalls gängige Methode war, von erfolgreichen Stücken Fortsetzungen zu schreiben. So war die Figur des Falstaff in Heinrich IV. so populär, dass ihn Shakespeare in Die lustigen Weiber von Windsor wieder aufleben ließ.
Mit 46 Jahren kehrte Shakespeare als reicher Mann nach Stratford zurück, und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre, wobei er die Verbindungen zu seinen ehemaligen Kollegen nicht ganz abreißen ließ und bei einigen Theaterproduktionen als Mitautor beteiligt war. So sind für die Folgejahre mehrere Besuche in London dokumentiert, die meist familiäre und freundschaftliche Anlässe hatten.
Shakespeare starb im Alter von 52 Jahren im Jahr 1616 in Stratford und wurde in der Holy Trinity Church beigesetzt.
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Zitat September/Oktober 2009
Ich mag verdammen, was du sagst,
aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire, eigentlich François Marie Arouet (* 21. November 1694 in Paris; † 30. Mai 1778 in Ferney-Voltaire) war einer der einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung.
In Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert deshalb auch „das Jahrhundert Voltaires“ (le siècle de Voltaire). Viele wichtige Werke wurden mehr oder weniger umgehend in andere europäische Sprachen übertragen. Mit der Kritik an den Missständen des Absolutismus und der Feudalherrschaft sowie am weltanschaulichen Monopol der katholischen Kirche war Voltaire einer der wichtigsten Wegbereiter der Französischen Revolution. Seine Waffen im Kampf für seine Vorstellungen waren ein präziser und allgemein verständlicher Stil sowie Sarkasmus und Ironie.
Im Mai 1725 erhielt Voltaire dank der einflussreichen Marquise de Prie, der Geliebten des Ersten Ministers, des Herzogs von Bourbon, den Auftrag, Theateraufführungen zur Hochzeit Ludwigs XV. zu organisieren. Dies verschaffte ihm Zutritt zum Hof in Versailles. Als einer der gefragtesten Autoren Frankreichs und dazu wohlhabende Person schien er bestens in das herrschende System integriert.
Voltaire war einer der bedeutendsten Kirchenkritiker des 18. Jahrhunderts. Dies brachte ihm früh die Missbilligung der katholischen Kirche ein, die ihn als Atheisten brandmarkte und seine Schriften verbot.
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Zitat Juli/August 2009
Für jeden Menschen kommt irgendwann einmal die Stunde der Wahrheit.
Dann hilft nur noch eins: Lügen, lügen, lügen!
Willy Millowitsch (* 8. Januar 1909 in Köln; † 20. September 1999 Köln) war ein Kölner Volksschauspieler und einer der bekanntesten deutschen Theaterschauspieler. Er war Leiter des privaten Kölner Millowitsch-Theaters.
Willy Millowitsch stammte aus einer alten Schauspielerdynastie. Seine Eltern waren der Schauspieler Peter Wilhelm Millowitsch (1880–1945) und dessen Ehefrau Käthe, geborene Planck, eine Wienerin. Schon als Kind hatte er sich mehr für das väterliche Theater interessiert als für die Schule. Bereits 1922 wechselte er ohne Schulabschluss in den Schauspielerberuf. 1940 übernahm er die Leitung der väterlichen Bühne. Dabei war er sehr oft als Regisseur und Hauptdarsteller tätig. 1939 heiratete Willy Millowitsch Linny Lüttgen, die Ehe wurde später geschieden.
Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges hatten das Millowitsch-Theater an der Aachener Straße in Köln nur gering beschädigt. So wurde der Spielbetrieb auf Wunsch des Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer bereits im Herbst 1945 wieder aufgenommen, bis ins Jahr 1949 fanden täglich Vorstellungen statt.
Am 28. September 1946 heiratete Millowitsch Gerda Feldhoff; sie bekamen vier Kinder: Katarina, Peter, Susanne und Mariele. Bis auf Susanne haben die Kinder das Interesse an der Schauspielerei geerbt; Peter Millowitsch hat 1998 das Theater übernommen.
1949 spielte Willy Millowitsch zum ersten Mal in einer Fernsehproduktion mit, weitere Fernsehrollen folgten in der Zeit von 1950 bis 1996. Seine bekannteste Fernsehrolle war die des „Kommissar Klefisch“ im WDR-Fernsehen.
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Zitat Mai/Juni 2009
Mit den Menschen ist es wie mit den Autos:
Laster sind schwer zu bremsen.
Heinz Erhardt (* 20. Februar 1909 in Riga, Russisches Reich; † 5. Juni 1979 in Hamburg-Wellingsbüttel) war ein deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter.
Erhardts Humor baut in erster Linie auf Wortspielen und verdrehten Redewendungen auf. In vielen seiner Filmrollen spielt er eine Art netten, aber etwas verwirrten und schüchternen Familienvater oder Onkel, der gerne Unsinn erzählt. Gleichzeitig versuchte er in seinen Filmen meist, den typischen Deutschen aus der Zeit des Wirtschaftswunders darzustellen. Der deutsche Germanist Heinrich Detering bezeichnete Erhardt als „einen Poeten, der es sich selbst und seinen Lesern nicht immer leicht gemacht hat, weil er es ihnen zu leicht machen wollte“.
1935 heiratete Heinz Erhardt die Tochter des italienischen Konsuls in St. Petersburg, Gilda Zanetti (1913–1987), die er, wie er schreibt, in einem Aufzug kennengelernt hatte. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor: Grit (1936) (heute: Grit Berthold), Verena (1940), Gero (1943) und Marita (1944). Gero Erhardt wurde Kameramann und Regisseur. Enkel Marek Erhardt ist Schauspieler.
Erhardt litt an sehr ausgeprägtem Lampenfieber. Für seine Bühnenauftritte hatte er sich deshalb angeblich eine Brille mit Fensterglas zugelegt. Er war auf der Bühne also mehr oder minder blind, musste aber auch sein Publikum nicht sehen.
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Zitat März/April 2009
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind,
sondern von denen, die das Böse zulassen.
Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, USA) war ein US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung, dessen Beiträge zur theoretischen Physik maßgeblich das physikalische Weltbild veränderten.
Einsteins Hauptwerk ist die Relativitätstheorie, die das Verständnis von Raum und Zeit revolutionierte. Im Jahr 1905 erschien seine Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter Körper, deren Inhalt heute als spezielle Relativitätstheorie bezeichnet wird. 1916 publizierte Einstein die allgemeine Relativitätstheorie. Auch zur Quantenphysik leistete er wesentliche Beiträge: Für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts, die er ebenfalls 1905 publiziert hatte, wurde ihm im November 1922 der Nobelpreis für Physik für 1921 verliehen. Seine theoretischen Arbeiten spielten – im Gegensatz zur verbreiteten Meinung – beim Bau der Atombombe und der Entwicklung der Kernenergie nur eine indirekte Rolle. [externer Link]
Albert Einstein gilt als Inbegriff des Forschers und Genies. Er nutzte jedoch seinen erheblichen Bekanntheitsgrad auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Fachwelt bei seinem Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. In diesem Zusammenhang verstand er sich selbst als Pazifist, Sozialist und Zionist.
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Zitat Januar/Februar 2009
Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten.
Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer.
Eine Volksweisheit aus China. China ist ein kultureller Raum in Ostasien, der vor über 3500 Jahren entstand und politisch-geografisch von 221 v. Chr. bis 1912 das Kaiserreich China, dann die Republik China umfasste und seit 1949 die Volksrepublik China (VR) und die Republik China (ROC, letztere seitdem nur noch auf der Insel Taiwan) beinhaltet.
Der chinesische Begriff für China lautet Zhōngguó „Reich der Mitte“. Der westliche Name leitet sich vom Staat Qin ab, nachdem Yíng Zhèng ein erstes Großreich in Zentralostasien errichtete und als Qin Shihuangdi ('Erster erhabener Gottkaiser von Qin') die Qin-Dynastie gründete. Dieses Territorium umfasste aber nur etwa ein Viertel der heutigen Staatsflächen.
Damals wurde vieles vereinheitlicht und so die Grundlagen einer gemeinsamen kulturellen Identität geschaffen, auch die aus tausenden chinesischer Schriftzeichen bestehende chinesische Schrift, die als das älteste noch in Gebrauch befindliche Schriftsystem der Welt gilt.
Die Geschichte Chinas umfasst dem Mythos nach bereits 5000 Jahre, in denen sich die chinesische Kultur und Wissenschaft, vor allem die chinesischen Sprachen, die chinesischen Namen, die chinesische Philosophie, die chinesische Küche und die traditionelle chinesische Medizin entwickelt hat.
Zur stiltypischen chinesischen Kunst gehören vor allem die chinesische Musik, die chinesische Literatur, die chinesische Malerei, die chinesische Architektur, chinesische Gartenkunst und die chinesische Kampfkunst.
Als wissenschaftliche Disziplin beschäftigt sich die Sinologie mit China.
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Zitat November/Dezember 2008
Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen:
Intelligenz ohne Moral
John Osborne (John James Osborne; * 12. Dezember 1929 in Fulham; † 24. Dezember 1994 in Shropshire) war ein englischer Dramatiker.
Er wurde in London als Sohn eines Werbetexters geboren. John Osborne erhielt seine Schulbildung auf dem Balmont College in Devon, wurde aber nach einer Attacke auf den Schulleiter der Schule verwiesen.
Danach schlug es ihn zum Theater, wo er zunächst eine Anstellung als Inspizient und schließlich als Schauspieler fand. Gleichzeitig versuchte er sich als Schriftsteller und zwei seiner frühen Dramen The devil inside her und Personal Enemy wurden auf kleineren Bühnen aufgeführt, bevor er 1956 sein erfolgreichstes Drama Look Back in Anger (dt.: Blick zurück im Zorn), das noch im naturalistischen Stil verfasst war, der neu gegründeten English Stage Company an Londons Royal Court Theatre vorlegte.
Seine Offenheit und Originalität trafen den Zeitgeist und beeinflussten andere britische Dramatiker wie Harold Pinter und Arnold Wesker. Er setzte zum ersten mal gezielt den Slang und die Vulgärsprache ein.
Er verstarb am 24. Dezember 1994 in Shropshire, England, an den Folgen von Diabetes.
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Zitat September/Oktober 2008
Der Unterschied zwischen einem Heiligen und einem Sünder ist, daß der Heilige eine Vergangenheit und der Sünder eine Zukunft hat.
Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde (* 16. Oktober 1854 in Dublin; † 30. November 1900 in Paris) war ein irischer Schriftsteller. Aufgrund der Berufe seiner Eltern kam Oscar Wilde frühzeitig mit der Schriftstellerei in Kontakt. Sein Vater William Wilde war Irlands führender Ohren- und Augenarzt und schrieb Bücher über Archäologie, Folklore und den Satiriker Jonathan Swift. Seine Mutter Jane war von Beruf Übersetzerin, engagierte sich im Young Ireland Movement unter dem Pseudonym 'Speranza' und galt als revolutionäre Lyrikerin. Die Wildes hatten drei Kinder, zwei Jungen und ein Mädchen. Der Älteste, William Wills Wilde, wurde 1853 geboren. Ein Jahr später kam Oscar zur Welt, 1858 bekam Jane ihr drittes Kind, Isola Francesca, die nur zehn Jahre alt wurde.
Am 28. November 1878 fand Oscar Wilde seine erste literarische Anerkennung, als sein Gedicht Ravenna, in dem die Impressionen seiner zweiten Italienreise künstlerische Gestalt angenommen hatten, mit dem Newdigate-Preis ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss des Studiums übersiedelte er 1879 sogleich nach London und teilte sich dort bis 1881 mit dem Künstler Frank Miles, der beste Beziehungen zur Londoner Gesellschaft hatte, eine Wohnung in der Salisbury Street 13, die Wilde wegen des Blickes auf die Themse „Thames House“ nannte.
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Zitat Juli/August 2008
Die heutigen Menschen glauben, daß man die Arbeit so einrichten müsse, daß sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube; man muß die Arbeit so einrichten, daß sie die Menschen beglückt.
Paul Ernst (1866-1933), Geboren als Sohn des Grubenaufsehers Johann Christian Friedrich Wilhelm Ernst und seiner Ehefrau Emma Auguste Henriette Dittmann wurde er am 18. März 1866 getauft. Er studierte nach Abschluss seiner schulischen Ausbildung Theologie und Philosophie an den Universitäten in Göttingen und Tübingen. Ein weiteres Studium der Literatur und Geschichte in Berlin schloss sich an. 1892 promovierte er. Er wurde Mitglied des progressiven Berliner Literatenvereins Durch.
Frühzeitig schloss er sich der Arbeiterbewegung an und wurde Mitglied der SPD, aus der er jedoch 1896 wieder austrat.
Anfang des 20. Jahrhunderts hielt sich Paul Ernst in Weimar auf. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Dramen und Erzählungen. 1905/1906 war er als Dramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus tätig. Später widmete er sich freiberuflich ganz seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Er verstarb 1933 in Österreich.
Sein literarisches Schaffen ist sehr umfangreich und vielfältig. Es umfasst sowohl Romane, Erzählungen und Novellen als auch Dramen, Essays und Epen. Sind seine frühen Werke noch dem Naturalismus zuzuordnen, sind seine späteren, vor allem in den 1920er Jahren entstandenen Schriften Bestandteil der Neuklassik, zu deren Hauptvertreter Paul Ernst gezählt wird.
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Zitat Mai/Juni 2008
Es ist gefährlich, einen extrem fleißigen Bürokollegen einzustellen,
weil die anderen Mitarbeiter ihm dann dauernd zuschauen.
Henry Ford, (geboren am 30. Juli 1863 in Wayne County, Michigan, USA; gestorben am 7. April 1947 in Dearborn, Michigan) gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company. Er perfektionierte konsequent die Fließbandtechnik im Automobilbau, die allerdings schon Ransom Eli Olds 1902 in vereinfachter Form in seiner Automobilfirma Oldsmobile vorweggenommen hatte. Sein Konzept der modernen Fertigung von Fahrzeugen revolutionierte nicht nur die industrielle Produktion, sondern hatte auch starken Einfluss auf die moderne Kultur.
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Zitat März/April 2008
Die moderne Menschheit hat zwei Arten von Moral: eine, die sie predigt,
aber nicht anwendet, und eine andere, die sie anwendet, aber nicht predigt.
Bertrand Russell, brit. Philosoph u. Mathematiker, (1872-1970).
Zusammen mit Alfred N. Whitehead veröffentlichte er mit den Principia Mathematica
eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts über die Grundlagen der Mathematik. Er gilt als einer der Väter der Analytischen Philosophie. Als weltweit bekannter Aktivist für Frieden und Abrüstung war er eine Leitfigur des Pazifismus, auch wenn er selbst kein strikter Pazifist war. Bertrand Russell unterrichtete unter anderem am Trinity College der Universität Cambridge, in Harvard und Peking und war Mitglied der Cambridge Apostles.
Der Liberalist und Rationalist, der in den 97 Jahren seines Lebens eine Vielzahl von Werken zu philosophischen, mathematischen und gesellschaftlichen Themen verfasste, erhielt 1950 den Nobelpreis für Literatur.
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Zitat Januar/Februar 2008
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen:
Wenn man Böses tut, daß es verborgen bleibt;
wenn man Gutes tut, daß es bemerkt wird.
Ludwig Fulda, eigentlich Ludwig Anton Salomon Fulda (* 15. Juli 1862 in Frankfurt am Main; † 30. März 1939 in Berlin) war ein deutscher Bühnenautor.
Er begann seine schriftstellerische Laufbahn bereits während seines Studiums der Germanistik und Philosophie als Mitarbeiter einer historisch-kritischen Dichterausgabe. Nach dem Abschluss seines Studiums und Promotion 1883 stellten sich die ersten Erfolge auf dem Theater ein. Mit seinem Freund Max Bernstein entwickelte er Vermarktungsstrategien für literarische Werke ebenso wie Möglichkeiten, die Zensur zu umgehen. 1886 organisierten die beiden die erste Aufführung von Henrik Ibsens 'Die Gespenster' in Deutschland (Augsburg) als offiziell nicht öffentliche Aufführung. In Anschluss daran gründete Fulda 1889 in Berlin zusammen mit Otto Brahm und Fritz Mauthner die 'Freie Bühne', deren Leitung er innehatte.
Sein unerschrockener Kampf gegen die Zensur, vor allem als Mitbegründer des Goethebundes in Berlin, und sein Eintreten für die Rechte von Autoren prädestinierten ihn geradezu für die Mitarbeit in der Preußischen Akademie der Künste, zu deren Gründungsmitgliedern er 1926 gehörte. Von 1925 bis 1932 war er außerdem der erste Präsident des PEN-Klubs.
Zu seinem 70. Geburtstag im Sommer 1932 verlieh ihm Reichspräsident Paul von Hindenburg die Goethe-Medaille für Wissenschaft und Kunst. Am 5. Mai 1933 wurde er als Jude aus der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen.
Fulda starb im Alter von 76 Jahren 1939 in Berlin durch Suizid, da er keine Aufenthaltserlaubnis für die USA erhalten hatte, wohin sein Sohn Karl Hermann 1936 emigriert war.
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Zitat November/Dezember 2007
Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen:
Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten.
Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.
Danny Kaye, (geboren 1913 in Brooklyn, gestorben am 3. März 1987 in Los Angeles; eigentlich Daniel David Kaminsky) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Komiker und Sänger. Als Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland (sein Vater war Schneider) erlebte er seine Kindheit weitgehend in bescheidenen Verhältnissen.
Er verließ die Schule mit 13 Jahren und lernte die Grundzüge des Showbusiness in dem berühmten 'Borschtsch-Gürtel' der Catskills. 1933 schloss er sich dem Tanzpaar Dave Harvey und Kathleen Young an. In der Premierenvorstellung verlor er die Balance und das Publikum brach in Gelächter aus. Umgehend baute Kaye dieses Missgeschick in seine Rolle ein.
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Zitat September/Oktober 2007
Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.
Georg Christoph Lichtenberg (geboren 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; gestorben am 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik. Lichtenberg ist der Begründer des deutschsprachigen Aphorismus (ein Aphorismus ist ein philosophischer Gedankensplitter).
Lichtenberg war das 17. und jüngste Kind des protestantischen Pfarrers Johann Conrad Lichtenberg. 1745 zog die Familie nach Darmstadt. Der Sohn litt sein ganzes Leben an einer zunehmenden Wirbelsäulenverkrümmung, die nicht nur zu einem ausgeprägten Buckel und geringer Körpergröße führte, sondern auch das Atmen immer mehr erschwerte. Er erhielt bis zum zehnten Lebensjahr Privatunterricht in seinem Elternhaus, 1752 wechselte er in die Lateinschule „Darmstädter Pädagog“ (heute auch Altes Pädagog genannt). Für seinen Fleiß und Scharfsinn wurde er mehrfach ausgezeichnet.
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Zitat Juli/August 2007
Der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens ist nicht das Kapital oder die Arbeit, sondern die Führung.
Reinhard Mohn ist ein Sohn von Heinrich Mohn und ein Enkel von Johannes Mohn, dem 1887 von seinem Schwiegervater Heinrich Bertelsmann die Leitung des Gütersloher Druck- und Verlagshauses Bertelsmann übertragen wurde. Mohn repräsentiert die fünfte Familiengeneration der Bertelsmann-Eigentümer. 1947 übernahm er das bis dahin mittelständische Unternehmen Bertelsmann und entwickelte es zu einem der größten Medienkonzerne der Welt. Das Familienvermögen der Mohns wird auf 3,5 Mrd. $ geschätzt, damit liegen die Bertelsmann-Eigentümer auf dem 25. Platz in der Forbes-Liste der reichsten Deutschen (Stand 03.2007).
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Informationen und Beschreibungen zu Personen und Ländern stammen teilweise, auch auszugsweise, aus der feien Enzyklopädie wikipedia.de.
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